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Das KI-Briefing

Ausgabe 5/2026

KI-Briefing Ausgabe 5/2026

Diese Ausgabe zeigt, welche Pflichten der KI-Verordnung seit dem 2. August 2026 gelten, wie verbreitet KI im Alltag inzwischen ist, wie Unternehmen die Wirkung von KI auf Löhne und Erträge einschätzen und wie KI das Gesundheitsverhalten prägt. Mehrere Beiträge knüpfen an frühere Ausgaben an und zeigen, wie sich die dort beschriebenen Entwicklungen fortsetzen.

Kurzmeldungen

GPT-5.6: OpenAI stellt ein neues Spitzenmodell vor

Am 9. Juli 2026 hat OpenAI mit GPT-5.6 die nächste Generation seines Sprachmodells veröffentlicht. Das Modell erscheint in drei Varianten und arbeitet vor allem effizienter. Es liefert bessere Ergebnisse bei geringeren Kosten. Neu ist ein Modus, der für komplexe Aufgaben mehrere KI-Agenten parallel koordiniert. GPT-5 (Briefing 5/2025) und GPT-5.2 (Briefing 1/2026) liegen erst wenige Monate zurück. Für Unternehmen zählt deshalb weniger die einzelne Version als der Trend, denn die Werkzeuge für Text-, Prüf- und Rechercheaufgaben werden leistungsfähiger und zugleich günstiger.

3Varianten bietet GPT-5.6 für unterschiedliche Aufgaben, ein neuer Modus koordiniert mehrere KI-Agenten parallel.

Quelle: OpenAI, Juli 2026.

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BSI legt einen Prüfkatalog für vertrauenswürdige KI vor

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat am 6. Juli 2026 den Entwurf einer Prüfarchitektur für vertrauenswürdige KI-Systeme („A5“) veröffentlicht und bis Ende August zur Kommentierung gestellt. Der modulare Katalog knüpft an den etablierten Cloud-Prüfstandard C5 an und soll einheitlich prüfbar machen, ob ein KI-System sicher und zuverlässig betrieben wird. Für Unternehmen, die sensible Daten verarbeiten oder KI-Dienstleister einbinden, zeichnet sich damit der Maßstab ab, an dem KI-Einsatz und KI-Dienstleister künftig gemessen werden. Das Thema vertrauenswürdige KI, das Briefing 4/2026 mit dem Bitkom-Leitfaden vorstellte, erhält so erstmals einen behördlichen Prüfrahmen.

A5heißt die modulare Prüfarchitektur des BSI für KI-Systeme, die an den Cloud-Standard C5 anknüpft.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Juli 2026.

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Sefilex-Einordnung

Neue Modellgenerationen erscheinen inzwischen im Abstand weniger Monate. Bei der Auswahl von Werkzeugen lohnt es sich deshalb, weniger auf einzelne Versionen zu setzen als auf überprüfbare Kriterien wie Datenverarbeitung, Nachvollziehbarkeit und Betriebssicherheit. Der Prüfkatalog A5 liefert dafür erstmals einen behördlichen Maßstab, den Unternehmen schon heute in Anbietergesprächen und Ausschreibungen nutzen können.

KI und Gesellschaft

Die KI-Verordnung gilt: Was seit dem 2. August zu beachten ist

Seit dem 2. August 2026 gilt die KI-Verordnung allgemein. Kurz zuvor, am 27. Juli, ist der in Briefing 4/2026 vorgestellte Digital Omnibus als Verordnung (EU) 2026/1744 in Kraft getreten, der die Pflichten für Hochrisiko-KI auf spätere Stichtage verschiebt. Für Unternehmen ohne Hochrisiko-KI bleiben damit vor allem die Transparenzpflichten des Artikels 50 relevant.

Zentrale Punkte

  • Chatbots offenlegen. Setzt ein Unternehmen Chatbots oder Telefonassistenten ein, muss für Nutzer von Beginn an erkennbar sein, dass sie mit einer KI kommunizieren. Ein versteckter Hinweis im Impressum genügt nach Einschätzung der Verbraucherzentralen nicht.
  • KI-Inhalte kennzeichnen. Täuschend echte KI-Bilder, -Stimmen und -Videos sind zu kennzeichnen. Bei Texten greift die Pflicht nur, wenn sie ohne menschliche Kontrolle zur Information der Öffentlichkeit veröffentlicht werden. Fachlich geprüfte und freigegebene Texte bleiben kennzeichnungsfrei.
  • Haftung wird konkret. Nach einem Urteil des OLG Hamm werden Aussagen eines Chatbots dem Unternehmen als eigene geschäftliche Handlungen zugerechnet (Urteil vom 12. Mai 2026, Az. 4 UKl 3/25, Revision beim BGH anhängig).
  • Hochrisiko verschoben. Die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-KI gelten erst ab dem 2. Dezember 2027, für Hochrisiko-KI in regulierten Produkten ab dem 2. August 2028.
2.8.2026Seit diesem Tag gilt die KI-Verordnung allgemein.
15Mio. €beträgt der Bußgeldrahmen bei Verstößen gegen die Transparenzpflichten, bei höherem Wert 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Quelle: Verordnung (EU) 2026/1744, Amtsblatt der EU, Juli 2026.

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Sefilex-Einordnung

Wer keine Hochrisiko-KI betreibt und die Kompetenzpflicht mit Schulungen bereits erfüllt hat, gerät durch den Stichtag nicht unter akuten Handlungsdruck. Relevant werden die Transparenzpflichten, sobald KI-gestützte Chat- oder Telefonassistenz im Kundenkontakt zum Einsatz kommt. Dann ist der KI-Einsatz von Beginn an offenzulegen. Zudem muss jede Aussage des Systems fachlich richtig sein, weil sie dem Unternehmen zugerechnet wird. Eine klare Kennzeichnung erfüllt damit nicht nur die Vorschrift, sie stärkt auch das Vertrauen der Kundschaft.

Freizeit-Monitor 2026: KI ist im Alltag angekommen

Die Stiftung für Zukunftsfragen hat am 25. August 2026 den Freizeit-Monitor 2026 vorgestellt, eine im Juli 2026 durchgeführte repräsentative Befragung von 3.000 Personen ab 18 Jahren. Die Nutzung Künstlicher Intelligenz gehört demnach inzwischen zu den festen Freizeitbeschäftigungen und hat sich schneller verbreitet als seinerzeit soziale Netzwerke oder Streaming.

Wöchentliche KI-Nutzung in der Freizeit nach Altersgruppe
18 bis 34 Jahre64 %
35 bis 54 Jahre46 %
55 bis 74 Jahre24 %

Zentrale Ergebnisse

  • Feste Gewohnheit. 42 Prozent nutzen KI mindestens wöchentlich in der Freizeit, 11 Prozent täglich, etwa um Texte oder Bilder zu erstellen oder einfach zu chatten.
  • Deutliches Altersgefälle. Bei den 18- bis 34-Jährigen nutzen 64 Prozent KI wöchentlich, bei den 55- bis 74-Jährigen 24 Prozent. Männer (45 Prozent) liegen vor Frauen (39 Prozent).
  • Lücke bleibt. Gut ein Viertel (26 Prozent) hat KI noch nie genutzt.
42%der Erwachsenen nutzen KI mindestens wöchentlich in der Freizeit, 11 Prozent täglich.
26%der Erwachsenen haben KI noch nie genutzt.

Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen, Freizeit-Monitor 2026, August 2026.

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Sefilex-Einordnung

Was Menschen privat nutzen, prägt ihre Erwartungen als Kunden und Mitarbeitende. Für Jüngere werden digitale, KI-gestützte Angebote zur Selbstverständlichkeit. Gut ein Viertel nutzt KI dagegen gar nicht und erwartet weiterhin die klassischen Wege über Telefon und Brief. Wer eine altersmäßig breite Kundschaft betreut, sollte deshalb beides anbieten. Die Zahlen bestätigen die in Briefing 7/2025 (YouGov) und 6/2025 (FOM) beschriebene Entwicklung und zeigen, wie schnell aus einer neuen Technologie Alltag wird.

KI und Arbeit

Wo KI im Einsatz ist, erwarten Unternehmen sinkende Einstiegslöhne

Das ifo Institut hat im Rahmen seiner Konjunkturumfrage vom Juni 2026 mehr als 3.000 Unternehmen befragt, die KI bereits nutzen. Die am 12. August veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass KI die Löhne aus Sicht der Unternehmen nicht für alle gleichermaßen verändern wird. Unter Druck geraten vor allem Berufseinsteiger.

≈ 50%der KI-nutzenden Unternehmen erwarten sinkende Löhne für Berufseinsteiger.
53,3%der Dienstleister erwarten sinkende Löhne für Berufseinsteiger.
26%der Unternehmen erwarten steigende Löhne für erfahrene Akademiker.

Zentrale Ergebnisse

  • Einsteiger unter Druck. Rund jedes zweite Unternehmen erwartet sinkende Löhne für Beschäftigte ohne Hochschulabschluss mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung, rund 40 Prozent auch bei längerer Erfahrung. Steigende Löhne erwartet nur gut ein Viertel (26 Prozent), und zwar für erfahrene Beschäftigte mit Hochschulabschluss.
  • Dienstleister vorn. Im Dienstleistungssektor erwarten 53,3 Prozent sinkende Löhne für wenig erfahrene Beschäftigte ohne Hochschulabschluss, mehr als in Handel, Industrie und Bau.
  • Gleiche Richtung in den USA. Einer im August aktualisierten Stanford-Auswertung von Gehaltsabrechnungen zufolge liegt die Beschäftigung 22- bis 25-Jähriger in stark von KI betroffenen Berufen rund 19 Prozent niedriger, als ohne KI zu erwarten wäre. Der Grund sind vor allem ausbleibende Neueinstellungen.

Quelle: ifo Institut, Konjunkturumfrage, August 2026.

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Sefilex-Einordnung

Erwartungen sind noch keine Lohnentscheidungen. Sie zeigen aber, wie KI-nutzende Unternehmen rechnen. Klassische Einstiegstätigkeiten verlieren an Wert, Erfahrung und Urteilsvermögen werden wichtiger. Für Unternehmen mit einem hohen Anteil standardisierter Wissensarbeit heißt das zweierlei. Sie sollten Aufgaben für Berufseinsteiger so zuschneiden, dass Nachwuchskräfte früh prüfen und beraten, statt Routinearbeit zu erledigen, die KI zunehmend übernimmt. Zugleich wird das Erfahrungswissen langjähriger Mitarbeitender wertvoller. Es zu sichern und weiterzugeben wird damit zur Führungsaufgabe. Damit setzt sich die in Briefing 2/2026 (IfW Kiel) und 1/2026 (XING-Arbeitsmarktreport) beschriebene Entwicklung fort.

McKinsey: viel KI-Nutzung, wenig messbarer Ertrag

Für die am 25. August 2026 veröffentlichte Studie „The State of AI in 2026: On the Road to ROI“ hat McKinsey 1.719 Führungskräfte und Fachleute in 97 Ländern befragt. Das Bild ist zwiespältig. KI ist in den Unternehmen angekommen, ihr Beitrag zum Geschäftsergebnis lässt sich aber nur selten belegen.

Zentrale Ergebnisse

  • Nutzung wächst. 44 Prozent der Unternehmen setzen KI inzwischen unternehmensweit ein, nach 38 Prozent im Vorjahr. Von den Großunternehmen nutzen bereits 40 Prozent KI-Agenten in größerem Umfang (Vorjahr 27 Prozent).
  • Ertrag selten. Nur 6 Prozent der Unternehmen steigern ihr Betriebsergebnis durch KI um mindestens 5 Prozent. Der Anteil der Unternehmen, die überhaupt einen spürbaren Effekt auf das Ergebnis feststellen, stagniert bei 37 Prozent.
  • Produktivität bleibt individuell. 80 Prozent der Befragten berichten von höherer persönlicher Produktivität. Auf Unternehmensebene kommt davon bislang wenig an.
  • Personaleffekte. 14 Prozent berichten von KI-bedingtem Stellenabbau im vergangenen Jahr, 39 Prozent erwarten sinkende Mitarbeiterzahlen im kommenden.
44%der Unternehmen setzen KI unternehmensweit ein, 2025 waren es 38 Prozent.
6%der Unternehmen steigern ihr Betriebsergebnis durch KI um mindestens 5 Prozent.

Quelle: McKinsey, The State of AI in 2026, August 2026.

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Sefilex-Einordnung

Die Zahlen knüpfen an den in Briefing 6/2025 berichteten MIT-Befund an, wonach sich 95 Prozent der KI-Investitionen nicht auszahlten. Die Lage bessert sich, aber der Sprung von individueller Zeitersparnis zu messbarem Unternehmensergebnis gelingt weiterhin nur einer Minderheit. Diese Unternehmen tun, was bereits der Cisco-Report in Briefing 1/2026 empfahl. Sie konzentrieren sich auf wenige Kernprozesse, legen Verantwortlichkeiten fest und messen den Nutzen konsequent. KI gehört dorthin, wo sie am meisten bewirkt, etwa in Dokumentenverarbeitung, Prüfprozesse und Kundenservice. Der Erfolg bemisst sich an Bearbeitungszeiten und Qualität, nicht an der Zahl der Pilotprojekte.

Schatten-KI ist im Mittelstand weit verbreitet

Beschäftigte nutzen KI-Werkzeuge häufig ohne Freigabe ihres Unternehmens. Diese Praxis heißt Schatten-KI. Wie verbreitet sie ist, zeigt der am 14. Juli 2026 veröffentlichte Cybersecurity Hygiene Report des Sicherheitsanbieters WatchGuard. Befragt wurden 684 Beschäftigte in Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitenden in acht Ländern, darunter Deutschland.

Zentrale Ergebnisse

  • Weit verbreitet. 64 Prozent der Beschäftigten geben zu, nicht freigegebene KI-Werkzeuge für die Arbeit zu nutzen.
  • Fehlender Überblick. Knapp 40 Prozent berichten, dass ihr Arbeitgeber keinen vollständigen Überblick über die genutzten Anwendungen hat. Weniger als 30 Prozent glauben, dass ihr Unternehmen ein vollständiges und aktuelles Software-Verzeichnis führt.
  • Teil eines Musters. 76 Prozent verwenden Passwörter mehrfach, 70 Prozent arbeiten in öffentlichen WLAN-Netzen. Die unerlaubte KI-Nutzung ist damit eine von mehreren riskanten Gewohnheiten im Arbeitsalltag.
64%der Beschäftigten in mittelständischen Unternehmen nutzen nicht freigegebene KI-Werkzeuge.
< 30%der Beschäftigten halten das Software-Verzeichnis ihres Unternehmens für vollständig.

Quelle: WatchGuard, 2026 Cybersecurity Hygiene Report, Juli 2026.

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Sefilex-Einordnung

In Briefing 7/2025 berichteten wir über eine Bitkom-Umfrage, nach der 42 Prozent der Unternehmen von privater KI-Nutzung ihrer Beschäftigten ausgingen. Fragt man die Beschäftigten selbst, liegt die Quote deutlich höher. Für Unternehmen, die mit vertraulichen Kunden- oder Personaldaten arbeiten, ist das keine Randnotiz. Geraten solche Daten in private KI-Anwendungen, stehen Datenschutz und Vertraulichkeit auf dem Spiel. Verbote allein helfen erfahrungsgemäß wenig. Wirksam ist erst das Zusammenspiel aus einem leistungsfähigen freigegebenen Werkzeug, klaren Regeln für den Umgang mit Daten und Mitarbeitenden, die die Risiken kennen.

KI und Healthcare

Patienten befragen KI, entscheiden soll weiter der Mensch

Zwei im Juli und August veröffentlichte Erhebungen zeigen, wie stark KI das Gesundheitsverhalten bereits prägt. Die Pronova BKK befragte für ihre Studie „KI-Nutzung im privaten Alltag 2026“ 3.485 Personen. Eine Civey-Umfrage im Auftrag der Debeka erfasste 5.000 Bundesbürger sowie 2.500 Personen, die online nach Gesundheitsthemen suchen.

Zentrale Ergebnisse

  • KI vor dem Arztbesuch. 46 Prozent haben vor einem Arztbesuch bereits eine KI-Einschätzung eingeholt, 36 Prozent mehrfach. Bei den unter 30-Jährigen nutzen 86 Prozent KI für Gesundheitsfragen.
  • Hilfe ja, Entscheidung nein. 43,7 Prozent sehen KI als Hilfe für Mediziner, 38,9 Prozent beim Auswerten von Befunden. Als erste Anlaufstelle im Krankheitsfall halten nur 5,2 Prozent KI für sinnvoll.
  • Vertrauen bleibt beim Menschen. Nur 10 Prozent halten KI-Auskünfte für zuverlässiger als ärztliche Information. Am stärksten ist die Ablehnung bei Notfällen und Krebsdiagnosen.
  • Qualität gemischt. Die Stiftung Warentest prüfte Ende Juli fünf Chatbots anhand von fünf fiktiven Krankheitsfällen. ChatGPT lieferte in allen Testfällen korrekte Verdachtsdiagnosen, zwei Anbieter zeigten deutliche Schwächen.
46%holten vor einem Arztbesuch eine KI-Einschätzung ein, 36 Prozent bereits mehrfach.
5,2%halten KI als erste Anlaufstelle im Krankheitsfall für sinnvoll.

Quellen: Pronova BKK, Juli 2026, und Debeka/Civey, August 2026.

Sefilex-Einordnung

Patientinnen und Patienten informieren sich zunehmend per KI, bevor sie ärztlichen Rat suchen. Ihre Vorstellungen sind dabei teils zutreffend, teils falsch. Rückfragen werden dadurch nicht weniger, aber anspruchsvoller. Zugleich bestätigen beide Erhebungen das Muster aus Briefing 4/2026 (Würzburger Studie zur Symptomschilderung) und 1/2026 (Bitkom zu Medizin-Chatbots). Akzeptiert wird KI als Hilfe, die Verantwortung soll beim Menschen bleiben. Daran sollte sich jeder KI-Einsatz im Patientenkontakt ausrichten, mit klarer Kennzeichnung, mit einem System, das bei Unklarheiten aktiv nachfragt, und mit verlässlicher Übergabe an Mitarbeitende, sobald ein Fall komplex wird.